Rezension: Spiegel des Bösen


Dieses Buch gehört zu meinen Highlights des Jahres, und ich traue mich zu sagen, dass es an Platz Nummer 1 bleiben wird. Es hat mich von Anfang an gepackt und ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass so spannend war! Einfach alles, was ein gutes Buch braucht war hier vertreten, und zwar auf dem höchsten Level. Eine Liebesgeschichte, absolute Spannung, ein Anteil Fantasy der wirklich real wirkt und absolute Gruselstimmung! Ich liebe dieses Buch und der Autor ist ebenfalls auf meinen Platz Nummer 1 gerutscht.

Ein Hotel im Nirgendwo. Sophie wacht auf und plötzlich sind ihre Eltern weg. Die Personen im Hotel können sie nicht sehen und behandeln sie wie einen Geist. Also ab in den Keller!

Kurz zum Inhalt:

Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint … Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!

1.Kriterium: Die Idee des Buches.
Weltentaucher
Die Idee ist der absolute Hammer! Ich hab mich ab den ersten Moment in dieses Buch verliebt, denn es beginnt alles mit einem sehr mysteriösen Vorfall. Man taucht also gleich in das Geschehen ein. Zuerst kennt man sich gar nicht aus, und nur nach und nach setzt sich das Rätsel zusammen.

Sophie ist in einer sehr gruseligen Umgebung. Dieses Hotel, sowie die Umgebung draußen sind gefährlich und ganz anders als erwartet. Wenn man dieses Buch liest, betrachtet man Hotels in Zukunft anders. Man sucht versteckte Flure, Lastenaufzüge die nicht mehr funktionieren und sieht einfach nicht mehr gerne in den Spiegel.

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

WeltentaucherDer Autor hat seine Idee, ein gruseliges Hotel in dem alles möglich ist, traumhaft umgesetzt. Ich weiß, ich schwärme sehr viel, aber ich kann einfach nicht anders. Ich wurde ab den ersten Moment an das Buch gefesselt, denn sowohl die Hauptfigur, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, sowie ihre Umgebung sind wunderschön erzählt, obwohl es so gruselig ist. Man begibt sich mit Sophie in diesem Hotel auf eine Reise und erkundet Ebene für Ebene. Der Autor hat die Fantasie in diesem Buch geschickt eingebaut. Eine Zeitreise, die nicht wirklich wie eine Zeitreise scheint, und einen Feind, vor dem sich alle fürchten. Ihr könnt mir glauben, ich hab mich selbst so sehr gefürchtet, dass ich das Buch nicht im Bett lesen konnte. Ich habe eine sehr lebendige Fantasie und ich hab Geräusche beim lesen gehört, die mir Angst gemacht haben.

Wie man ein Buch so spannend und gruselig schreiben kann ist mir ein Rätsel.

3. Kriterium: Die Charaktere.
Weltentaucher
Sophie ist der Hauptcharakter in diesem Buch und ich hab sie sofort ins Herz geschlossen. Sie ist schüchtern bzw. wird mit der Zeit immer mutiger. Auch hat sie einen realistischen Selbsterhaltungstrieb wodurch sie wie ein ängstliches Mädchen wirkt, das einfach in den falschen Film geraten ist.

Im Buch kommen auch viele Nebencharaktere vor. Einige davon sind rätselhaft und man weiß nicht recht was man von ihnen halten soll. Andere sind genauso wie Sophie: man schließt sie sofort ins Herz. Und ja, es gibt Geister in diesem Buch, die aber anders sind als die typischen Geister die ihr jetzt erwartet.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
Weltentaucher
Spannend? Das Buch hat mich zur Gänze in dieses Hotel gezerrt!

5. Kriterium: Die Schreibweise.
Weltentaucher
Ich habe, vor diesem Buch, schon ein Buch des Autors gelesen. „Der Ruf des Henkers“ hat mich damals schon so sehr begeistert, denn es war die Fantasie sehr gut mit der Finsternis vermischt. Und auch hier wieder: der Autor schreibt düster und versteht es, Bilder vor Augen zu erschaffen. Das Buch war durch seinen flüssigen und sehr hochwertigen Schreibstil ein einzelner Film vor meinen Augen. Man sieht die vielen alten Türen mit den Zimmernummern, die verhangenen Spiegel, die Pfützen am Boden, den Dreck auf den Tischen.

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Nachdem ich diese Rezension geschrieben habe, und ich mich nochmal genau mit diesem Buch beschäftigt habe, ist mir klar geworden, dass es absolut auf Platz Nummer 1 meiner Lieblingsbücher ist und so schnell nicht mehr dort weggeht. Das Buch ist für mich persönlich das absolute Traumbuch! Jemand, der sich nicht gern gruselt, sollte davon aber lieber die Hände lassen. Gänsehauteffekt!

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6 Kommentare zu „Rezension: Spiegel des Bösen

  1. Es ist doch immer wieder schön, wenn Menschen so begeistert von Büchern schwärmen :) Ich hab das Buch Anfang des Jahres innerhalb einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen, bei der Björn Springorum auch äußerst sympathisch dabei gewesen ist. Mir war das Buch manchmal einen Tick zu viel, aber insgesamt war ich auch sehr begeistert. Besonders die Geister fand ich klasse. :)

    Liebe Grüße!
    Gabriela

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