Rezension: Weihnachtsbücher vom Verrei Verlag


Weihnachten steht vor der Tür und ich habe vom Verrai Verlag zwei wundervolle Bücher geschenkt bekommen. Da hätten wir „Vierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten“ von Annegret Schramm und „Die Suche des Weihnachtsmannes“ von Claudia Jeep. Beide Bücher habe ich diese Woche gelesen und sie haben mich wirklich toll auf Weihnachten eingestimmt. Ich möchte euch in diesem Beitrag beide Bücher vorstellen und rezensieren.

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Kurz zum Inhalt:

Vierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten:

Beschwingte Musik erklingt und der köstliche Duft nach Weihnachten zieht durch das Haus: der Duft von köstlichem Adventsgebäck, Bratäpfeln und Tannenzweigen. Draußen stapfen die Menschen durch den tiefen Schnee. Sie sind mit den letzten Besorgungen beschäftigt. Drinnen schmückt die Familie festlich den Weihnachtsbaum. Die Kinder sind glücklich und dankbar über die bescheidenen Gaben.
Dies ist ein Buch der Vorfreude auf Weihnachten und ein Buch der Erinnerung an die alte Zeit mit der Familie Es versammelt in kristallklarer Sprache märchenhafte Geschichten, die vom Leben auch in der vorweihnachtlichen Natur und im Wald berichten. Es offenbart die Sehnsucht nach einer alten, intakten Welt und vermittelt Geborgenheit und Gelassenheit sowie die Traditionen und Tugenden früherer Zeit. Diese Geschichten vermögen uns Leser mit ihrer poetischen Kraft zu berühren, weil sie auf unnachahmliche Weise dem Guten im Menschen nachspüren.

Ein Buch, das anregt, zur Weihnachtszeit das Smartphone einmal zur Seite zu legen und ganz in die Stimmung der Geschichten einzutauchen, als läge vor der Tür wirklich meterhoch der Schnee und man könnte den Duft von Plätzchen und Kaminfeuer in einer einsamen Hütte wahrnehmen oder das Lachen der Kinder vernehmen. Es bringt den Zauber vergangener Weihnachtstage zurück.

„Die Suche des Weihnachtsmannes“:

Allabendlich verlässt Stella das Museum durch den Hintereingang, in dem sie als Ethnologin arbeitet. Am ersten Advent soll dort die Ausstellung mit dem Thema „Weihnachten in anderen Ländern“ eröffnet werden, an der sie seit mehreren Wochen arbeitet. Stella selbst erlebt das Weihnachtsfest seit Jahren nur als stille Beobachterin. Sie lebt zurückgezogen in einer kleinen Dachgeschosswohnung in einem vierstöckigen Haus in der Innenstadt, in deren Erdgeschoss sich das kleine Teegeschäft der ungewöhnlichen Inhaberin Rose befindet.
Kurz nach der Eröffnung der Ausstellung begegnet Stella in einem der Ausstellungsräume einem älteren Herrn im grauen Wollmantel und kommt mit ihm ins Gespräch. Sie ist gerührt von seiner beinahe kindlichen Begeisterung an ihrer Ausstellung und lässt sich hineinziehen in seine kleinen ganz besonderen Geschichten, die er zu erzählen hat. Dass der graumelierte sympathische Herr, der sich Richard nennt, in Wirklichkeit der Weihnachtsmann ist, der seinen bisherigen Job in einer zwischenmenschlich erkalteten und konsumorientierten Welt schon vor Jahren an den Nagel gehängt hat, ahnt sie zunächst nicht.
Seitdem Richard seine bisherige Aufgabe verloren hat, ist er auf der Suche nach den letzten magischen Momenten dieser Zeit. Als er auf Stella trifft, die eine besondere Gabe hat, spürt er, dass sich mit dieser Begegnung für ihn etwas ändern wird, und so wird er zum häufigen Besucher ihrer Ausstellung. Richard kehrt schließlich auch in Roses Teegeschäft ein, lernt dort Noel kennen und verliebt sich in Rose.
Noel ist ein zwölfjähriger Junge, der mit seinem vielbeschäftigten Vater Christoph zusammenlebt und das Weihnachtsfest nur als märchenhafte Geschichte kennt, die so gar nicht zu seiner Lebensrealität passt. Nach der Schule bummelt er gerne alleine über den Weihnachtsmarkt und verirrt sich nicht selten in das Teegeschäft von Rose, die ihn mit heißem Tee und selbstgebackenen Plätzchen versorgt.
Erwähnt werden muss schließlich noch Sebastian, der in seinem Stand auf dem Weihnachtsmarkt magische Gewürzmischungen verkauft, dessen Rezepte er gelegentlich aus unbekannter sowie ihm unerklärlicher Quelle erhält und der außerdem als Glasbläser sowie Schauspieler arbeitet.
Weil Richard das Zaubern einfach nicht lassen kann, ahnen seine neuen Freunde bald, dass sie es mit einem ganz besonderen älteren Herrn zu tun haben, und helfen ihm schließlich jeder auf seine Weise seiner Verantwortung in einer kalten und materiellen Welt wieder gerecht zu werden.

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherVierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten:
Das Buch deckt einen sehr großes Bereich ab: von einer weihnachtlichen Erfahrung mit Tieren, über einen wunderschönen Heilig Abend im Café, indem sich alle vorher nicht gekannt hatten und dann fröhlich miteinander quatschen, bis hin zu besinnliche Weihnachten mit der Familie. Winterliche Wälder, Geschenke, Weihnachtsbäume…alles was das Herz in dieser Zeit begehrt. Die Autorin hat ihre Geschichten mit zusätzlichen Bildern verschönert und versüßt so dem Leser die Geschichten noch mehr.

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Die Suche des Weihnachtsmannes:
Die Idee hierzu hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte spielt an überschaubaren Orten. Auch die verschiedenen Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und deren Leben sind miteinander verstrickt. Die Art und Weise wie das die Autorin eingefädelt hat, fand ich gut umgesetzt. Auch der Weihnachtsmann spielt hier eine wichtige Rolle.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

WeltentaucherVierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten:
Das Buch ist als gebundene Ausgabe erhältlich. Die einzelnen Geschichten haben eine angenehme Länge, und so habe ich an verschiedenen Tagen immer wieder eine gelesen. Die Geschichten sind trotz ihrer Kürze umfangreich und vermitteln eine weihnachtliche Stimmung.

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Die Suche des Weihnachtsmannes:
Auch bei diesem Buch haben die Kapitel eine sehr angenehme Länge, und die Schriftgröße ist für diese Art von Geschichte angemessen. Man lernt nach und nach die einzelnen Charaktere kennen und erlebt mit ihnen kurze Abschnitte ihres Lebens. Das ganze nimmt dann seinen Lauf und ich fand es schön, wie dann alles zusammentraf und man als Leser den Sinn hinter den einzelnen Leben erkannte.

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

WeltentaucherVierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten:
In jeder Geschichte kommen unterschiedliche Charaktere vor, manchmal mehr manchmal weniger. Manchmal erfährt man mehr über ihr Leben, manchmal bleiben sie fremd, und doch erleben wir mit ihnen einen kurzen Augenblick ihres Lebens. Weihnachten in vielen verschiedenen Facetten.

Die Suche des Weihnachtsmannes:
Ich war von den Charakteren begeistert. Sie waren sehr schön beschrieben, wodurch man ihren Charakter gleich erkannte. Auch waren sie liebenswert. Sei es der alte Mann oder die junge attraktive Frau, oder der kleine Junge, der von der Schule kommt. Die Autorin hat sie mit sehr viel Liebe durchdacht und sie dadurch echt wirken lassen. Es ist einfach schön in deren Leben blicken zu können. Und nicht zu vergessen die alte Rose, mit ihrem Tee-Laden.

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4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

WeltentaucherVierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten:
Die einzelnen Geschichten hatten jede für sich ihren Reiz. Einige sagten mir mehr zu, andere weniger, wie das halt so ist. Aber trotzdem fand ich das Buch sehr ansprechend und ich hab sie alle gelesen.

Die Suche des Weihnachtsmannes:
Das Buch war so schön geschrieben, dass es dadurch auch spannend war. Auch ist es nicht so dick, wodurch ich eigentlich nur so dahin raste.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

WeltentaucherVierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten:
Die Schreibweise der Autorin ist in den Kurzgeschichten sehr angenehm. Man liest sie wirklich schnell und kann sich alles gut vorstellen und sich auch hineinfühlen. Sie schreibt auch sehr bildlich was ich bei Weihnachtsgeschichten sehr wichtig finde, denn nur so kommt man auch in die gewünschte Weihnachtsstimmung.

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Die Suche des Weihnachtsmannes:

Die Autorin hat eine sehr bildliche Schreibweise benutzt. Während dem lesen konnte ich mir alles richtig gut vorstellen. Die Atmosphäre die sie geschaffen hat, ist absolut auf mich übergesprungen und ich konnte den Tee in Roses Teestube schon riechen. Die ganze Umgebung mit den Weihnachtsmärkten und den Personen rundherum wurden wunderbar aufgebaut. Wie der Schnee vom Himmel fällt etc.

 

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Alles in allem fand ich die beiden Bücher wirklich schön aufgebaut und gut geschrieben. In „Vierzehn himmlische Weihnachtsgeschichten“ findet man zusätzlich auch noch die selbstgemalten Bilder der Autorin die die Geschichten noch abrunden. Mit ihnen kam ich Weihnachten wieder ein Stückchen näher und genau darauf kommt es doch an, oder? :D

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