Rezension: Die 100 – Rebellion


Das Abenteuer der 100 geht weiter, und es passieren Dinge mit denen man nicht gerechnet hat (wenn man die Serie nicht kennt). Plötzlich tauchen weitere Menschen auf, die sich Jahrzehnte lang von dem Weltuntergang versteckt hatten und unter einem Berg weitergelebt haben. Sie können die verseuchte Luft nicht atmen. Hört sich das nicht nach einer tollen Idee an?! Ja, das finde ich auch. Aber ich war trotzdem von dem Buch sehr enttäuscht, weil einfach die Erwartungen zu hoch waren. In meiner Rezension gehe ich nicht auf die Serie ein, denn diese hat sich anders wie die Bücher entwickelt. Wir tun mal so, als hätte ich sie nicht gesehen. ;)
Das ist der vierte Band der Reihe und ich bedanke mich herzlichst für das Rezensionsexemplar beim Verlag!

Kurz zum Inhalt:

100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln.

Inzwischen haben sie sich auf dem blauen Planeten behauptet, gegen die ihnen zunächst feindlich gesinnten Erdbewohner. Und gegen den Vizekanzler Rhodes, der sie einst als Straftäter brandmarkte und gnadenlos verfolgte. Doch nun droht der Erdkolonie neues Unheil: Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte – und alle anderen gewaltsam bekämpft. Vollkommen überraschend verwüsten sie das Lager und entführen mehrere Jugendliche. Clarke, Bellamy und die anderen müssen sie unbedingt retten, bevor Schreckliches passiert. Und plötzlich stehen die 100 vor der größten Herausforderung ihres Lebens …

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherWie oben schon kurz angesprochen, finde ich die Idee genial. Grundsätzlich denkt man als Leser schon darüber nach, dass es noch viele Menschen auf dem Planeten gäben sollte, diese aber zu weit weg sind. Die Autorin hat aber eine Gruppe Menschen erfunden, die bis jetzt ganz in der Nähe gelebt haben, aber unentdeckt geblieben sind. Die Menschen leben unter einem Berg und entführen einige der 100.  So nimmt die Geschichte langsam an Fahrt auf.
Die Idee finde ich wirklich sehr schön, und hat mich an die Geschichte gefesselt.

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

halber Weltentaucher.jpgWie man es von den vorherigen drei Büchern schon kennt, wird die Geschichte auch hier wieder aus den bekannten Blickwinkeln erzählt. Man taucht in die Köpfe der Charaktere ein, und erlebt so die Geschichte von unterschiedlichen Orten aus. Das ist ein großer Pluspunkt, denn so hat der Leser wirklich einen tollen Überblick über das Geschehen.
Ein Minuspunkt ist leider, dass die Geschichte einfach sehr fad erzählt wurde, bzw. passiert eigentlich nicht wirklich was. Okay, sie werden gleich einmal entführt, aber bis sie dann einmal im Berg sind und man mehr erfährt, kommt es einem wie eine Ewigkeit vor. Mir kommt vor, dass der Autorin zwischendurch die Ideen ausgegangen sind und sie einfach mal die Entführung in die Länge gezogen hat. So als Lückenfüller. Das kam bei mir gar nicht gut an und ich hab das Buch auch wirklich einige Zeit auf die Seite gelegt. Auch dann im Berg hatte ich mir mehr erhofft. Wenn es schon so eine neue Gruppe gibt, die auftaucht, rechnet man mit vielen neuen Enthüllungen. Ja und nein. Es waren Überraschungsmomente da, aber insgesamt war ich dann doch von diesen neuen Menschen enttäuscht. Da wäre mehr gegangen.

Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher, weil mir die Perspektivenwechsel gefielen. Wenn diese nicht gewesen wären, hätte ich keinen vergeben.

3. Kriterium: Die Charaktere.

halber Weltentaucher.jpgDie Charaktere sind die gleichen wie auch schon in den vorherigen Büchern und entwickeln sich in diesem Buch auch ein bisschen weiter. Trotzdem waren sie mir schon zu eingesessen. Ich hätte mir auch hier einige Überraschungen gewünscht. Die Personen handelten mir zu vorhersehbar.

 

 

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Bei der Entführung ja, aber dann kam bei mir nicht wirklich viel Spannung auf. Die Geschichte wurde mir dann vorhersehbar und auf Überraschungsmomente hab ich vergeblich gehofft. Mir fällt auf, dass ich in meiner Rezension sehr oft das Wort „Überraschung“ verwende und im Nachhinein ist es auch das was mir gefehlt hat. Es kam nichts neues, obwohl neues aufgetaucht ist, wenn ihr versteht was ich meine.

 

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

halber Weltentaucher.jpgIch mag den Schreibstil der Autorin eigentlich sehr gerne. Die vorherigen drei Bücher waren recht einfach geschrieben und man konnte sie schnell lesen. Auch hier ist das der Fall, nur hatte ich hier leider das Gefühl, dass es nachdem diese Menschen aufgetaucht sind, einfach an den Ideen gemangelt hat, was sich auch auf den Schreibstil auswirkte. Sie schrieb sehr in die Länge gezogen, und das hat mich leider sehr gestört.

Es gibt hier nur einen halben Weltentaucher.

 

 

WeltentaucherWeltentaucherhalber Weltentaucher.jpg

 

 

 

 

 

Das Buch ist grundsätzlich eine schöne Idee für alle Fans, die nicht mehr mit einer Fortsetzung gerechnet haben. Ich persönlich auch nicht und war sehr positiv erfreut, als es dann doch weiterging. Hatte dann aber leider das Gefühl, dass die Geschichte einfach nur deswegen geschrieben wurde, weil es die Nachfrage gab, und nicht weil die Autorin genug Ideen hatte. Deswegen hat mich das Buch auch leider etwas enttäuscht.

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