Rezension: Wie bastel ich mir einen Zombie


Auf der Hinterseite des Buches steht: „Für alle Leser von Randall Munroes ‚What if? – Was wäre wenn'“. Damit musste ich mir dieses Buch unbedingt zulegen, denn ich habe „What if“ geliebt!
Um was geht’s? Schaurige Geschichten aus der Wissenschaft! Vom kleinsten Parasiten, der die Hirne von uns Menschen befällt und uns in den Tod treiben kann. Von Chirurgen die die absurdsten Dinge veranstalten und von Wissenschaftlern die auf die komischsten sowie grausigsten Idee kommen. Das Buch war fesselnd, sowohl absolut verrückt und doch wieder interessant. Es ist eine kleine Sammlung, die mich irgendwie fasziniert und die mir die Gänsehaut hervorgelockt hat.

Ich möchte in meiner Rezension nicht auf die einzelnen Geschichten eingehen, denn ich möchte euch nicht die Schockmomente nehmen, falls ihr das Buch lesen wollt. ;)

Kurz zum Inhalt:

Seit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganze Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherDie skurrilsten Ideen der Wissenschaft bzw. die skurrilen Lebewesen der Welt, zusammengetragen in diesem Büchlein. Es ist eine spannende Idee, die einen oft nur den Kopf schütteln lässt. Ich konnte es hin und wieder gar nicht glauben, dass es so etwas wirklich gibt. Deswegen musste ich mich öfters während dem lesen erinnern, dass es alles wahre Geschichten sind. Das Buch ist eigentlich eine Sammlung dieser schaurigen Momente, spannend erzählt durch den Autor.
Der Autor berichtet über Zombies, Kannibalen und was einem sonst noch so einfällt.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

WeltentaucherDas Buch ist in sieben große Kapitel aufgeteilt, wie zum Beispiel „Blutsauger“ oder auch „Fernsteuerung“, die wiederum einzelne kleine Geschichten enthalten. Die Geschichten sind unterschiedlich lang, von 2 Seiten bis hin zu 6 Seiten. Ich finde diese Länge sehr angenehm, denn so kann man ganz einfach während den einzelnen Teilen stoppen und später weiterlesen. Der Autor erzählt sehr fachlich und erklärt die Hintergründe der einzelnen Geschichten sehr gut. Geht beispielsweise auf die einzelnen Lebewesen ein und warum sie gewisse Wirkungen auf uns haben, sowie auf die Hintergrundgeschichten warum dieser Chirurg genau das machte was er machte.

Mir gefällt der Aufbau gut und ich gebe hier einen ganzen Weltentaucher.

 

3. Kriterium: Wissenschaft?

WeltentaucherIch hätte nicht erwartet, dass es so wissenschaftlich werden würde, denn der Titel als auch der Klappentext versprachen eher eine lustige, sowie schaurige Aufmachung der ganzen Geschichten. Das ganze war dann aber doch sehr ernst. Aber wissenschaftlich auf jeden Fall. An Fakten hat es nicht gefehlt, was ich auf der einen Seite gut fand und auf der anderen Seite zu fachlich, wie ein Wikipedia Text.

Fürs wissenschaftliche gibt es einen ganzen Weltentaucher.

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
Weltentaucher

Ich persönlich fand es sehr spannend zu lesen! Ich werde mich noch lang an die einzelnen Geschichten erinnern können.

 

 

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.
halber Weltentaucher

Das Buch ist wie oben schon erwähnt sehr wissenschaftlich gehalten und deswegen auch voll mit Fakten. Grundsätzlich hat mir das richtig gut gefallen, denn so bekommt man in nur wenigen Seiten einen interessanten Überblick und man lernt auch ziemlich viel. Die Geschichten sind nicht wie Geschichten erzählt, sondern eher so wie ein Zeitungsartikel der die wichtigsten Geschehnisse abklappert. Mich brachte es zwischendurch öfters zum stocken. Man springt von Erzählung zu Erzählung und so ist nicht wirklich ein Lesefluss entstanden. Deswegen gibt es hier nur einen halben Weltentaucher.

 

WeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherhalber Weltentaucher

 

 

 

 

 

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und es wird mir schaurig in Erinnerung bleiben. Es war wirklich interessant durch die Vergangenheit zu reisen und ich kann bei meinen Freundin mit diesem schaurigen Wissen für lustige Abende punkten.

8 Kommentare zu „Rezension: Wie bastel ich mir einen Zombie

  1. Hallo und guten Tag,

    also sagen wir mal so…kurze, mit unter unheimlich, gruslige, bizarre Geschichten rund um das Thema “ Zombies & Co“ oder?

    LG..Karin..

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  2. Oh Gott, das hört sich schaurig gut an! Denkst du, seitdem du das Buch gelesen hast, über die Daten, Experimente und Ergebnisse aus diesem Buch nach? Ich würde es wahrscheinlich, da ich mir manchmal vorstelle, wie es wäre wenn ein Zombievirus ausbricht oder so. Einerseits könnte das Buch mich vielleicht beruhigen, andererseits wahrscheinlich nur noch mehr in Angst versetzen :D Aber dafür müsste ich es lesen :) Wie bist du denn auf dieses Buch gekommen?

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    1. Ob ich darüber nachdenke? Ja, eigentlich schon. Ich denke darüber nach, wie grausam Menschen sein können… bzw. wie man auf solche Ideen kommt und solche argen Experimente macht. Das ist das unschöne… Aber es ging ja nicht nur um Experimente, sondern wie du auch sagst: diese Daten, dass es eben zb so einen Virus oder so einen Parasit gibt. Ja, auch darüber denke ich nach und finde es immer noch gruselig! Auch Monate nach dem Lesen! Es wird einem durch das Buch erst bewusst, welche schrägen Organismen es auf diesem Planeten gibt. Immer wenn ich jetzt im Fernsehen Extremsportler sehe, denke ich mir: vielleicht habt ihr den Parasiten und genau deswegen traut ihr euch so extreme Dinge. Angst habe ich nicht ;) Aber es gruselt mich auf alle Fälle, weil es solche Zombieviren wie du sagst, vielleicht auf die ein oder andere Art wirklich mal gibt ;)
      Ich habe das Buch im Buchladen entdeckt und hab es dann als Rezensionsexemplar bekommen. Ich lese gerne so wissenschaftliche Bücher und da ist mir das sofort ins Auge gefallen, weil es so anders ist. ;)

      Das Buch würde dich glaube ich nicht in Angst versetzten, sondern dir einfach ein paar Gänsehautmomente bescheren. ;)

      Danke für deinen Kommentar! :)

      Gefällt 1 Person

      1. Genau diese Sichtweise habe ich dur „Maze Runner“ bekommen, vor allem nachdem ich die Prequels dazu gelesen habe. Danach denkt man auch sehr viel mehr darüber nach. Schön finde ich dann, wenn man sich mit jemandem darüber austauschen kann. Und da es sogar ein wissenschaftliches Buch dazu gibt können einen die Leute nicht für verrückt erklären :D

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