Rezension: Der Schatz der gläsernen Wächter


Ich finde den Titel des Buches wirklich interessant. Gläserne Wächter klingt sehr vielversprechend. Dieses Buch ist voll von Fantasie. Eine verschollene Insel? Eine neu erfundene Welt, die vom Autor so detailliert beschrieben wird, sodass sie einem sehr real vorkommt. Und was hat diese junge Archäologin Kriss damit zu tun? Ein kurzes Abenteuer, das aber sehr viel Spaß gemacht hat.

Kurz zum Inhalt:

Vor viertausend Jahren begann das Zeitalter des Ælon. Mithilfe dieser geheimnisvollen Energie wurden fliegende Paläste geschaffen, beseelte Maschinen – und Waffen, die ganze Städte auslöschen konnten.

Nun ist alles Ælon aufgebraucht – beinahe. Denn einige der Wunder und Schrecken von damals existieren noch immer: verborgen vor den Augen der Welt, versteckt in uralten Tempeln und versunkenen Palästen …

Im Königreich Miloria lebt Kriss, die Tochter der berühmten Archäologin Brialla Odwin und mit sechzehn Jahren selbst eine geachtete Archäologin. Für viele gilt sie als Wunderkind, aber Kriss sagt, sie hat einfach nur ein gutes Gedächtnis – und eine noch bessere Lehrerin.

Von einer Ausgrabung in einem alten Wüstentempel zurückgekehrt, erhält Kriss von der wohlhabenden Baronin Nejana Gellos den Auftrag, die sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Viele sind auf der Suche nach der Insel verschollen – so auch Kriss’ Mutter, ebenfalls Archäologin. Begleitet von dem ehemaligen Straßenjungen Lian macht sich Kriss auf die gefahrvolle Suche. Dabei ist ihr der abtrünnige General Ruhndor dicht auf den Fersen – und er wird vor nichts Halt machen, um die Insel zu finden.

Stimmen über den „Schatz“

„Super spannend und für jedes Alter geeignet, von zwölf bis hundertzwanzig. Schon nach den ersten Seiten waren meine Familie und ich süchtig!“

– Ursula Wolter (Timona, Der Lauf seines Lebens)

„Geheimnisvoll, fesselnd und vielschichtig erzählt Dane Rahlmeyer von einer ungewöhnlichen jungen Archäologin, die sich nicht nur einem rätselhaften Kapitel der Vergangenheit stellt, sondern auch ihrer eigenen Geschichte. Lesen!“

– Nikola Huppertz (Wie ein Splitter im Mosaik, Karla, Sengül und das Fenster zur Welt)

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherIch finde die Idee des Buches sehr gut. Als ich von diesen Palästen gelesen habe, dieser Welt mit der keiner gerechnet hat, war ich absolut von der Geschichte gefangen genommen. Dazu kommt das Abenteuer und die Rätsel und für so etwas bin ich immer zu haben. Die Inhaltsangabe beschreibt das Buch und seine Geheimnisse eigentlich schon ganz gut! ;)

 

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.
halber Weltentaucher

Das Buch ist ein Abenteuerroman und liest sich auch absolut so. Spannende und rasante Passagen treffen auf detaillierte langsamere Teile. Im Buch kommen auch viele neue Wortschöpfungen vor, mit denen ich mich leider nicht so anfreunden konnte. Bestimmte Wesen die unseren echten Tieren ähneln wurden einfach anders benannt. Das hat für mich ein bisschen den Lesefluss gestört.

Die Kapiteln haben eine angenehme Länge und auch wenn man das Buch mal auf die Seite legt findet man schnell wieder hinein. Hin und wieder waren mir die Handlungen aber zu sprunghaft und ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum das ganze passiert.

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

halber WeltentaucherIch fand die Charaktere zwischenzeitlich ansprechend, jedoch konnte ich mich nicht so mit ihnen anfreunden. Sie wirkten mir von zeit zu zeit zu naiv und irgendwie waren mir ihre Entscheidungen nicht immer schlüssig. Sie wirkten mir zu sprunghaft und ihre Handlungen waren oft nicht nachvollziehbar. Ich habe im Internet viele Meinungen gelesen, die genau das Gegenteil von den Charakteren sagen, aber hier sieht man gut, wie unterschiedlich solche Dinge aufgefasst werden. Die Charaktere fand ich zusammengefasst ok und vergebe hier einen halben Weltentaucher.

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
halber Weltentaucher

Das Buch war trotz seiner über 400 Seiten sehr kurzweilig. Es lies sich sehr schnell lesen und ich hab das Abenteuer sehr genossen. Spannend war es jedoch nicht immer. Es gab einige Passagen die sich etwas gezogen haben und am Anfang kam ich nur langsam in die Geschichte rein.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.
Weltentaucher

Mir gefiel die Schreibweise des Autors sehr gut. Er beschreibt seine neue Welt sehr detailliert und genau, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Der Autor hat es aber gut getroffen und sich nicht darin verloren, sodass die Geschichte immer noch zügig weiterging.

 

 

 

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Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Weltentauchern. Die Geschichte war geheimnisvoll und hat mich doch sehr gefangen genommen. Ich hätte mir von den Charakteren nur etwas mehr gewünscht.

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