Rezension: Tötet uns alle


Ich bin, was Dystopien anbelangt, immer sehr anspruchsvoll und skeptisch. Eine normale Geschichte ist für mich nichts, da muss schon viel viel mehr dahinterstecken. Und genau das ist der Grund, warum ich mich an Dan Wells gewandt habe. Seine Bücher versprechen sowohl Ratlosigkeit als auch Verrücktheit und viel Spannung! Dazu kommt noch dieses total absurde Zukunftsszenario. Eine Dystopie, die auch gleichzeitig ein Thriller ist. Absolut bemerkenswert und absolut und unglaublich gut! Die Menschen werden vernichtet von künstlichen Wesen? Laut Dan Wells schon!

Hier könnt ihr in den ersten Teil der Trilogie reinlesen. Der Gesamtband, den ich hier vorstelle, enthält auch noch Band 1 und 2. Einfach auf Vorschau klicken, und die Leseprobe direkt auf meinem Blog lesen!

 

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar! <3

Kurz zum Inhalt:

Alle drei Romane der »Partials«-Saga in einem Band: Den Krieg gegen die Partials, künstlich erschaffene Menschen, haben nur wenige tausend echte Menschen überlebt. Sie haben sich seitdem nach Long Island zurückgezogen und versucht, eine neue Gesellschaft aufzubauen. Die 16-jährige Kira begibt sich mit einer Gruppe Verbündeter nach Manhattan, ein Gebiet, das die übermächtigen Partials beherrschen. Als es den Menschen gelingt, einen der Partials zu fangen, wird Kira dazu auserwählt, ihn zu untersuchen und zu befragen. Und dabei entdeckt sie, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die Partials vor dem Untergang stehen – und beide mehr gemeinsam haben, als sie ahnten.

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherDie Idee hat mich sofort in ihren Bann gezogen, denn diese Dystopie verspricht viel Spannung und viel Neues. Neue Wesen auf der Erde und wir Menschen sind nur mehr eine Minderheit. In der Mitte des Geschehens eine 16 Jährige die mutig sein muss. Die Welt wird von Dan Wells ausführlich beschrieben, sodass man sich das Zukunftsszenario sehr gut vorstellen kann. Auch diese neuen Wesen treten in ein besonderes Licht, und man lernt diese genau kennen (ist ja in vielen Büchern so, dass neue Wesen eher unbekannt bleiben). Ich war begeistert!

 

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.
Weltentaucher

Dieser Gesamtband beinhaltet alle drei Bände der Reihe. Die Bände sind natürlich mit eigenen Titelbildern voneinander getrennt .

Das Buch ist dadurch sehr schwer: über 1000 Seiten. Ich hatte damit am Anfang überhaupt kein Problem und war froh, alle Bände gleich zusammen zu haben. Aber mit der Zeit wurde es etwas nervig. Es war dann doch zu dick, bzw viel zu schwer. Das Buch konnte ich nirgends mitnehmen, weil es viel zu unhandlich ist und meine Schultern schmerzen lässt. Gleichzeitig sind die Seiten so dünn, dass man die nächste Seite bereits sehen kann. Im Nachhinein hätte ich mich für die einzelnen Bände entschieden.

Mir gefällt der Aufbau der Reihe sehr gut. In Band 1 lernt man alles genau kennen und erfährt mehr über die Problematik. Das ganze ist verbunden mit einer tollen Protagonistin, die ich hervorragend finde, und spannenden Ereignissen. Band 2 und 3 sind tolle Fortsetzungen. Oft sind diese Fortsetzungen bei Dystopien nicht sehr gut und oft ist Band 3 nur mehr so dahin geschrieben (Beispiel Panem). Dan Wells hat es aber geschafft die Spannung bis zum dritten Band zu steigern! Jeder Band war besser als der vorherige und ich hab die Reihe verschlungen!

 

3. Kriterium: Die Charaktere.
Weltentaucher

Die Charaktere sind anspruchsvoll und auch liebevoll ausgearbeitet. Die Protagonistin ist mir ans Herz gewachsen und es hat Spaß gemacht sie in verschiedenen Situationen zu beobachten. Noch dazu kommen diese künstlich erschaffenen Menschen, diese neue Rasse, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Der Autor hat sie sehr bildlich dargestellt, sodass man als Leser überhaupt kein Problem hat sie sich vorzustellen. Das ist ja oft nicht so einfach, wenn man unbekannte Wesen in Büchern vorfindet.

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
Weltentaucher

Wie oben schon erwähnt, steigert sich die Spannung innerhalb jedes Buches, sowohl auf die ganze Reihe gesehen wird es immer aufregender. Die Ereignisse überschlagen sich und man möchte gleich nach jedem Band mit dem nächsten starten.

 

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

WeltentaucherDer Autor greift auch einige wissenschaftliche Fakten zurück, was mich begeistert hat. Die Bücher sind dadurch sehr komplex und auch sehr glaubwürdig aufgebaut. Die wissenschaftlichen Ausdrücke sind jedoch kein Problem, weil sie verständlich erklärt werden.

Das ist das zweite Buch, das ich von dem Autor gelesen habe, und ich wurde nicht enttäuscht! Die Reihe ist besonders ausgearbeitet und sein Schreibstil liest sich locker und leicht.

 

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Das Buch, bzw die drei Bücher, bekommen von mir eine Gesamtbewertung von 5 von 5 Weltentauchern. Die Reihe hat mich fasziniert und der Autor ist in meiner „Lieblingsautorenliste“ noch einige Plätze höher gerückt. Ich kann die Reihe sehr empfehlen!

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2 Kommentare zu „Rezension: Tötet uns alle

  1. Mir hat die Reihe ebenso gut gefallen wie dir. Ich habe auch die Gesamtausgabe gelesen, hätte mich aber letzten Endes ebenfalls für die leichtere Version der Einzelbände entschieden. Dan Wells hat mal in einem Interview gesagt, dass seine Protagonistin durch Hermine inspiriert worden ist. Denn sie ist doch die eigentliche Heldin bei Harry Potter, hat die Ideen und zieht sie durch. Ist ihm sehr gut gelungen, meiner Meinung nach :-).

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