Rezension: Nachtbeben


Diese paar Minuten. Diese klitzekleinen Minuten, können dein Leben verändern. Du könntest in diesen Minuten circa 10-15 Seiten in einem Buch lesen. Oder dir zwei Burger beim Mc Donalds reinziehen. In diesen Minuten kann jedoch auch dein Leben zerstört werden und es wird niemals mehr so sein, wie es einmal war. Erschreckend. Wenn du nicht mal selbst daran schuld bist, sondern jemand anderes dich in diesen Minuten verändert, ist es noch schockierender. Emma hat sich in diesem Typen getäuscht und sie kann die Erlebnisse noch nicht richtig verarbeiten. Gewalt gegen Frauen ist in diesem Buch ein großes Thema und gibt der Geschichte ihren Sinn.

 

Autor: Jenna Strack

Originaltitel: Nachtbeben
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenanzahl: 480
Preis Taschenbuch:  16,70€

 

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Kurz zum Inhalt:

Emma steckt mitten im turbulenten englischen Studentenleben, als sich ihr vermeintlicher Freund eines Nachts an ihr vergreift. Plötzlich ist alles anders. Nach außen hin gibt sie sich beherrscht, doch in ihrem Inneren wüten die Folgen dieser traumatischen Erfahrung. Albträume, Flashbacks und panische Angst machen ihren Alltag in der Uni zur Qual und drohen, ihr Studium zu gefährden. Als dann auch noch ein neuer Student namens Kieran auftaucht, scheint das Chaos in Emmas Kopf perfekt. Sie kann nicht mehr aufhören, an ihn zu denken. Dabei ahnt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt …

„Nachtbeben“ ist ein Fantasyroman mit unerwarteten Wendungen, einer Prise Liebe und einigen ernsten Momenten, welche die Geschichte noch mehr ins Hier und Jetzt unserer Welt rücken lassen.

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherMich hat die Idee des Buches sofort gefangen genommen. Emma, die mit ihren Erlebnissen klar kommen muss, sowie gleichzeitig mit ihren Studentenleben. Eine unscheinbare Person, die ihren eigenen Weg gehen muss. Im Klappentext war noch nicht erkennbar, wo jetzt eigentlich die Fantasy versteckt ist und ich war richtig neugierig darauf, was denn so in diese Richtung gehen wird. Ich wurde nicht enttäuscht und möchte euch ebenfalls im Dunkeln tappen lassen. ;)

Auf jeden Fall gefällt mir die Idee richtig gut, auch weil es psychologisch angehaucht ist. Ich finde die Psyche des Menschen ja sehr interessant und habe durch das Buch einen kleinen Einblick bekommen.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.halber Weltentaucher

Beim Aufbau möchte ich einen halben Weltentaucher abziehen. Ein Buch muss mich, sage ich mal so ab der Seite 50 packen, ansonsten finde ich das weiterlesen etwas kompliziert. Das war hier leider nicht der Fall und ich habe das Buch oft, bis circa Seite 120, auf die Seite gelegt. Natürlich ist einiges passiert in diesen ersten Seiten und man hat Emma und ihr arges Erlebnis näher kennengelernt (was ich übrigens sehr spannend fand, war nur etwas kurz), sowie ihre Person, aber es war mir ein bisschen zu langweilig. Das Erlebnis war nur sehr kurz, ansonsten wurde drum herum geschrieben. Man lernte ihre besten Freunde kennen und durchlebte mit ihr einige schwere Tage. Es ging aber finde ich alles hin und her und man ist nicht wirklich weiter gekommen. Als sie dann diesen Typen kennengelernt, der ihr nicht mehr aus den Kopf geht, hat es auch noch einige Zeit gedauert, bis mich das Buch gefesselt hat. Empfindet natürlich jeder anders, für mich wars halt lange einfach zu eintönig. Natürlich hat mich ihr Schicksalsschlag schockiert und habe mit ihr mit gelitten, aber alles drum herum…

Dann wurde das Buch aber richtig spannend und es passierten die Dinge Schlag auf Schlag. Man lernt Emma immer besser kennen und kann sich mit der Zeit auch viel besser in ihre Situation hineinfühlen.

Wie schon erwähnt, wusste ich anfangs gar nicht, was das ganze jetzt mit Fantasy zu tun hat und hatte bald die Hoffnung aufgegeben, als dann alles anfing und ich begeistert war!

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

Weltentaucher

Emma gefiel mir auf Anhieb. Sie ist durch dieses Erlebnis etwas gebrochen und glaubt nicht mehr an sich selbst. Schön ist es, wenn sie einige helle Momente erlebt und als Leser möchte man sie vor gewissen Dingen warnen. Leider geht das ja nicht, wie wir alle wissen. ;)  Man versteht sie mit der Zeit immer besser und kann ihre Situation nachvollziehen. Klar, am Anfang glaubt man, man würde ihre Situation, von einem Mann vergewaltigt zu werden, nachvollziehen können. Kann man aber nicht! Gott sei Dank nicht! Mit der Zeit wurde mir erst klar, wie brutal das ganze ist und ich spürte ihre Verletzbarkeit bis in die Knochen. Das ist das Schlimmste, was einen passieren kann! Mir gefällt der Kampf, den Emma durchsteht und gegen dieses schlimme Trauma ankämpft. Gewalt gegen Frauen, sollte keine Chance haben!

Dann gibt es auch noch Jerry. Ihm mochte ich ebenfalls sofort. Er ist der Typ, der immer irgendwie dabei ist und der Liebling von allen ist. In diesem Buch absolut notwendig und toll umgesetzt!

Zu Emmas bester Freundin konnte ich nie wirklich eine Bindung aufbauen. Sie war halt einfach da, hat mich aber nicht weiter gestört.

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
halber Weltentaucher

Wie spannend ich das Buch fand, könnt ihr euch jetzt sicher schon denken. Lange Anlaufzeit, wofür ich hier einen halben Weltentaucher abziehe, dann aber sehr spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

 

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Weltentaucher

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich konnte mich mit der Zeit immer besser in die Geschichte fallen lassen. Anfangs war dieser Kampf weiter zu lesen, weil für mich einfach zu wenig passierte und ich nicht von der Geschichte mitgerissen wurde. Dann aber ging es immer flüssiger und ich konnte den Schreibstil der Autorin genießen.

Die spannenden Szenen wurden gut ausgearbeitet und beschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, was bei gewissen Situationen nicht so schön war. Aber genau das liebe ich an Büchern: alles genau vor Augen!

 

WeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherWeltentaucher

 

 

 

 

 

 

Das Buch bekommt von mir verdiente 4 Weltentaucher. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und wenn es euch genauso geht, dass ihr anfangs das Buch oft auf die Seite legt, lest weiter. Es lohnt sich, denn es kommt noch Fantasy dazu und ihr werdet euch freuen! Sehr empfehlenswert!

Nicht vergessen: es gibt auch ein Gewinnspiel mit tollen Preisen zu gewinnen. Seht mal hier vorbei!

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Ein Kommentar zu „Rezension: Nachtbeben

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