Rezension: Schwarz wie Schnee


Ich möchte euch heute dieses Fantasy Buch vorstellen. Ich habe da meine ganz eigene Meinung dazu, weswegen ich mich sehr freuen würde, wenn es vielleicht einer von euch ebenfalls gelesen hat? Ich weiß, es ist nicht sehr bekannt, aber vielleicht findet sich ja wer, der es kennt. Dann würde ich mich sehr gerne mit diesen jemand unterhalten, was er zu diesem Buch sagt. :) Viel Spaß beim lesen der Rezi! :)
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Wir haben hier einen Fantasy Liebesroman, der mir vom Klappentext sehr zugesagt hat. Es klingt anders, es klingt neu, es klingt wie etwas, das ich noch nie gelesen habe. Hab mich gleich ins Abenteuer gestürzt und habe leider das Buch am Ende nur mehr übersprungen, weil ich es mir ganz anders vorgestellt habe… Und ich überspringe fast nie. Es geht viel um die Lust, die Emilia gegenüber dem Flüchtling empfindet und die Hexenkünste der Mutter. Das alles wurde so eigenartig vermischt, dass ich irgendwann gar nicht mehr durchgeblickt habe. Die 182 Seiten kamen mir vor wie 400…

Schwarz wie Schnee: Fantasy-Liebesroman von [Chriss, Rosario]

Autor: Rosario Chriss

Originaltitel: Schwarz wie Schnee
Verlag: neobooks Self-Publishing
Seitenanzahl: 183
Preis E-Book: 3,99€

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Vielen Dank an den Autor für dieses Rezensionsexemplar!

Kurz zum Inhalt:
Ein spannender Fantasy-Liebesroman aus Altenbeken im Jahre 1693.
Die hübsche Bürgerstochter Emilia liegt halberfroren im Schnee. In letzter Minute wird sie gerettet vom syrischen Flüchtling Suhaib. Sofort schlägt Emilias Herz für diesen attraktiven Mann. Ihr Verhängnis, denn sie steht unter einem bösen Fluch: Die nächsten zwölf Monate darf sie weder Freude und Liebe zeigen, noch ein einziges Wort sprechen. Bricht sie den Eid, stirbt sie.
Zudem ist diese Liebe bei Emilias Mutter nicht willkommen. Sie hat andere Pläne mit ihrer Tochter. Schreckliche. Geschickt spinnt sie mit der Macht ihres Zauberspiegels ein Netz aus Intrigen und Verleumdungen.
Emilia und Suhaib nehmen den Kampf um ihre Liebe an und kommen dabei einem großen Verbrechen auf die Spur. Welche Rolle spielt Emilia selber darin? Gibt es einen Zusammenhang zu den Raben, die Emilia Tag und Nacht nicht aus den Augen lassen? Wartet auf Emilia am Ende der Traualtar oder das Blutgericht?
Fragen, welche die junge Liebe auf eine harte Probe stellen.

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

halber Weltentaucher

 

Grundsätzlich gefiel mir die Idee gut mit dieser verbotenen Liebe und diesen ungeklärten Dingen, die um Emilia herum vor sich gehen. Es geht um einen uralten Eid und um die verloren gegangene Liebe ihrer Mutter. Und waren da nicht auch noch Söhne? Wenn ich das jetzt so durchdenke, finde ich es wirklich gut. Es wirkt schön gegliedert und durchdacht.

Die Idee wurde aber nicht gut umgesetzt. Was im Klappentext so schön nach der Reihe steht wurde so arg vermischt, dass ich komplett den Überblick verloren habe. Dieser sagt jenes, und der wieder dagegen. Der verzaubert die und warum nicht die? Auf einmal ja, dann wieder nein. Auf einmal spricht sie nicht mehr? Puuhhh…

Auch wurde die Geschichte immer eigenartiger. Wie oben schon erwähnt beschränkte sich viel nur mehr auf das sexuelle Verlangen von Emilia und dem Flüchtling. Sie ritt beispielsweise mit einer Freundin öfters nackt durch die Gegend. Ich verstand den Sinn dahinter ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich fand es nur überhaupt nicht passend und komisch.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch ist, wie schon gesagt wahnsinnig verwirrend. Die Amazon Rezensionen sprechen darauf gar nicht an, was mich ehrlich gesagt, sehr wundert. Ich verlor komplett den Überblick, weil ich nicht mehr wusste, was das Ziel eigentlich ist. Auf einmal konnte Emilia nicht mehr sprechen, ansonsten stirbt sie. Das passierte so plötzlich und ich war total verwirrt. Keine Ahnung, vielleicht hatte ich allgemein einen schlechten Start mit dem Buch, weil das sonst noch niemand erwähnt hat, aber ist halt so.

Auch passiert alles so plötzlich. Im nächsten Kapitel ist man in einer anderen Zeit und dann wieder zurück. Das hat dann einige Ungereimtheiten aufgeklärt, aber eigentlich war ich noch verwirrter. Die Geschichte hat meiner Meinung nach keine Ordnung. Es passiert alles kreuz und quer.

Ich vergebe hier gar keinen Punkt, weil ich mich einfach nicht anfreunden konnte.

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

 

Die Charaktere sind auch so ein schwieriges Thema. Man empfindet nichts für sie und baut schon gar keine Beziehung zu ihnen auf. Ja gut, das Buch ist mit circa 180 Seiten sehr kurz, aber irgendetwas sollte schon vorhanden sein. Ich mochte ehrlich gesagt niemanden der Personen. Sie waren alle eigenartig dargestellt.

Dann dieses komische Verhalten der Charaktere. Auf einmal zeigt die Mutter ihr böses Gesicht und irgendwie weiß Emilia davon aber es ist ihr wurst. Hä? Ich raff es einfach nicht.

Dann geht die Geschichte, wie oben schon erwähnt, in diese spezielle Richtung der Lust. Die Charaktere wurden noch eigenartiger, vor allem ihre Freundin und ich musste das Buch oft auf die Seite legen.

Ich hab mir oft gedacht, man muss es aus einer künstlerischen Art betrachten. Diese gewissen Theaterstücke haben ja auch oft diese eigenartigen Charaktere. Ich hoffe ihr kennt diese überdrüber Theater, die sie oft in irgend so einem Kulturfernsehen übertragen. Wo (jetzt mal richtig übertrieben) irgendwo ein Baum steht und der im Hintergrund Gitarre spielt, während vor ihm so eine Art Sexszene läuft und zusätzlich schneit es noch. Das ist Kunst meine Damen und Herren! Hääää? Ja, in dieser Hinsicht bin ich ein Kunstbanause! So kam mir dieses Buch auch oft vor. Hab ich euch jetzt richtig verwirrt?

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Ich habe keine Spannung gefühlt.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.
Ich konnte mich nicht wirklich mit der Schreibweise anfreunden. Auch hier wieder, die Rezensionen sagen was anderes. Die Sprache wurde an die Zeit angepasst. Es waren viel direkte Reden, und dann wieder mal gar keine. Ich fand leider einfach nicht ins Buch hinein, ich kann es gar nicht so gut erklären.

halber Weltentaucher

 

 

 

 

 

Ich vergebe dem Buch einen halben Weltentaucher, weil mir die Idee an sich gefiel und ja, ich komme mir in gewisser Weise echt schlecht vor, andererseits bin ich sehr ehrlich. Das Buch und ich wurden einfach keine Freunde.

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3 Kommentare zu „Rezension: Schwarz wie Schnee

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