Rezension: Puppenmond


Ihr Lieben! Hier ist noch die fehlende Rezension vom vorherigen Tag. Heute nimmt alles wieder seinen normalen Lauf und die heutigen Rezensionen erscheinen um 11 Uhr und 16 Uhr. Ich wünsch euch viel Spaß beim Stöbern!
Hier gelangt ihr zur Übersicht aller Rezensionen.
Eine mysteriöse Geschichte über einen Puppenmacher und dessen Lehrling, der eine ganz besondere Gabe besitzt. Er schnitzt Gesichter die er kennt und erreicht damit das unfassbare. Eine Geschichte, die mich so stark gefesselt hat, dass ich das Buch nicht auf die Seite legte. Es war gruselig, sowohl traurig als auch spannend. Ich habe mich mit den Puppenmachern/spielern auf eine Reise begeben und bin froh, sie mit ihnen angetreten zu sein. Und das in einer Zeit, die schon lange zurückliegt…
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Das ist das zweite Buch, das ich vom Verlag lese und ich muss es wieder in den Himmel loben! Es macht einfach riesigen Spaß und Freude dieses wundervoll gestaltete Buch in den Händen zu halten. Dicke Seiten, selbst gezeichnete Bilder des Autors im Buch, und das Cover ist der Traum! Das Buch ist relativ schwer und wahnsinnig hochwertig. Man bekommt für den Preis wirklich ein sehr sehr hochwertiges Buch geboten, das man gerne in den Händen hält!

Autor: Paul Coswig
Originaltitel: Puppenmond
Verlag: Wind und Sterne Verlag
Seitenanzahl: 160
Preis Gebunden: 14,40€

 

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Vielen Dank an den Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar! <3

 

Kurz zum Inhalt:

13. Jahrhundert. Das Leben ist hart und kalt wie ein Wintertag. Zusammen mit seiner Familie und seinen Puppen zieht der Dockenspieler von Markt zu Markt. In ihrem Pferdewagen reisen auch dunkle Geschichten und rabenschwarze Gedanken durchs Land. Ein junger Löffelschnitzer ist augenblicklich von den Puppen und ihren Spiel fasziniert. Er will sich dem Meister der Docken anschließen, ist dafür bereit alles Wichtige hinter sich zu lassen. Zu stark ist die Magie seiner Worte und seines Spiels. Ein finsteres Geheimnis verbindet den jungen Mann und den händelosen Dockenspieler. Auf ihrem Weg Richtung Süden begegnen sie ihrem Schicksal, werden mehr und mehr Teil eines Spieles, dessen Regeln jemand anderes geschrieben hat …

„Und die Puppen?“
„Anfassen darfst du sie, aber lass dich nicht auf ihr Spiel ein, sonst verdrehen sie dir noch den Kopf und ehe du dich versiehst, hast du selbst einen hölzernen Schädel und Splitter im Herzen.“

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherDie Idee des Buches hat mich sofort gepackt. Eine längst vergangene Zeit die man auf eine gewissen und noch unbekannte Weise kennen lernt. Das Genre History-Mystery passt hier perfekt. Er bringt dieses Mysteriöse sehr gut in die Geschichte ein, sodass der Leser es als sehr real empfindet. Wie wenn es so eine Gabe wirklich geben könnte. Es wirkt alles sehr realistisch, auch wenn es mit diesen lebenden Puppen noch so verrückt ist. Puppen wecken sicher in jedem von uns Faszination sowie auch Ängste. Wenn sie einen mit den Augen verfolgen und sich anscheinend bewegen? Gruselig! Dieses Gefühl hat der Autor wahnsinnig gut vermittelt. Die Idee mit den Puppen? Großartig!

 

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.
WeltentaucherDie Kapitel des Buches haben eine sehr angenehme Länge und es passiert eigentlich ständig etwas. Die Geschichte ist mit 160 Seiten zwar relativ kurz, es ist aber so viel Handlung darin, dass die Länge komplett in Ordnung ist. Man taucht tiefer in die Geheimnisse des Puppenspielers ein und kann als Leser die Gabe des Lehrlings schon ungefähr erahnen. Es wird aber nie direkt angesprochen, was er denn jetzt besonderes kann. Man weiß es einfach und genau das macht dieses Buch so mysteriös großartig. Als Leser spürt man das Böse zwischen den Zeilen. Der Autor hat ein großes Showdown gezeichnet. Seine Sprache lässt alles spannend, interessant und aufregend wirken und umhüllt den Leser mit Fantasie.


3. Kriterium: Die Charaktere.

Weltentaucher

Ich sage nur fantastisch. Es kommen viele Charaktere im Buch vor, und alle haben ihre eigenen kleinen Geheimnisse. Wenn man jemand neuen kennen lernt spürt man diese heftig. Jede Gestalt ist von einer Wolke umgeben, die den wahren Hintergrund verschleiert. Die Charaktere sind sowohl liebevoll und nett als auch grausam und hinterhältig. Und immer schwebt dieses große Mysterium der lebenden Puppen über ihren Köpfen. Es ist immer da, nur man bekommt es erst zum Schluss richtig zu fassen.

Man kommt den Personen sehr nahe, und ist ihnen trotzdem noch unheimlich fern. Man durchblickt keinen von ihnen so richtig und muss sich auf einige schockierende Situationen wappnen.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

WeltentaucherDas Buch ist absolut spannend. Ein Großteil wahrscheinlich durch dieses riesige unausgesprochene Geheimnisse, und der Rest durch die hervorragende Handlung. Man wird auf keine langweilige Reise von Ort zu Ort geschickt, sondern muss sich auf einige Intrigen gefasst machen. Nicht alle Menschen meinen es gut mit der „Puppenfamilie“ und will deren Tod. Durch spannende und plötzliche Wendungen wird die Geschichte abgerundet. Ich habe es an einem Nachmittag verschlungen.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

WeltentaucherDer Autor hat einen sehr hochwertigen und spannenden Schreibstil. Er versucht Situationen sehr bildlich darzustellen und schafft das auch immer. Er zeichnet seine Bilder in den Köpfen der Leser.

 

 

 

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Ich vergebe dem Buch fünf von fünf Weltentauchern, weil mich die Geschichte auch heute noch nicht losgelassen hat. Ich denke Wochen später immer noch darüber nach, wie der Lehrling seine Puppenköpfe schnitzt und diese ihn gedanklich zuzwinkern. Ich halte mich übrigens auch von Puppen fern, aber die hab ich vorher auch schon nicht so gerne gemocht. ;) Ich kann es wirklich sehr empfehlen!

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Ein Kommentar zu „Rezension: Puppenmond

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