Rezension: Fernweh zum Glück


Was gibt es Schöneres als in den Sommerferien ein gutes Urlaubsbuch zu lesen? Gar nichts! :-) Wenn man zu Hause in der Hängematte liegt, oder gemütlich am Balkon zwischen Blumen sitzt, bringt einem dieses Buch an ferne Orte. Mit der Hauptperson Lena reist man um die Welt und man kann sich in verschiedenen Kulturen und Strände verlieren. Hach…wie gerne wäre ich mitgereist! Die Autorin hat ein großartiges Urlaubsfeeling erschaffen, das mich das Meer an den Zehen kitzeln spürte und die verschiedenen Köstlichkeiten auf der Zunge schmecken ließ. Gemischt mit viel Liebe und Verwirrung. Irgendwie erinnert es mich an „Eat Pray Love“.

 

Autorin: Kerstin Böhm
Originaltitel: Fernweh zum Glück
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenanzahl: 302
Preis Taschenbuch: 9,99€

 

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Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar! <3

 

Kurz zum Inhalt:

Eine verlorene Liebe im Rücken, den Koffer in der Hand – Welt ich komme! Bislang hat die 26-jährige Lena nur von fernen Ländern geträumt, doch weiter als nach Südtirol ist sie nie gekommen. Als sich ihr Mann von ihr trennt, bucht sie spontan eine Weltreise. Bloß weg! Bei ihrem ersten Stopp in Thailand begegnet sie Roman, der sie prompt an ihren Ex erinnert. Und dann nimmt er auch noch dieselbe Route … Was sie jedoch nicht weiß: Auch der so lässig wirkende Roman versucht, sein altes Leben hinter sich zu lassen.

Ein Liebesroman für alle, die sich gern in die Ferne träumen. „Fernweh zum Glück“ nimmt den Leser mit auf eine Fahrradtour durch Bangkok, zu einem Tuk-Tuk-Rennen in Angkor, einem Surfkurs in Down Under und einer Wanderung auf dem Inka Trail.

 

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherDie Idee ist für ein Sommerbuch nicht zu schwer sondern regelrecht flockig leicht zu lesen. Das gefiel mir sehr gut. Ich hoffe, ihr könnt mit dieser Beschreibung etwas anfangen. ;) Lena erfüllt sich ihren Traum und macht eine Weltreise. Die Ursache: sie will ihr Leben ändern. Der Auslöser: wie erwartet eine misslungene Liebe. Eine gute Basis für eine neue Liebe auf dieser Reise. :-) Natürlich dürfen auch die unterschiedlichsten Charaktere nicht vielen, die der Geschichte noch einmal richtig Schwung geben.

Die Länder werden von der Autorin sehr gut beschrieben und man bekommt als Leser einen guten Einblick. Was das Kulinarische angeht, sowie die Menschen und ihre Gepflogenheiten. Die Orte wirken wie gezeichnet und ich konnte mich ganz in das Buch verlieren.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

WeltentaucherDas Buch hat nicht viele Nebenhandlungen und man muss nicht unbedingt extremst aufpassen. Am Strand mit extremer Hitze auch noch leicht verständlich. Absolut perfekt! Man bekommt die Geschichte aus der Sicht von Lena und von Roman erzählt, die sich beide langsam näher kommen. Das fand ich sehr schön zu beobachten, denn die Gefühle der beiden sind sowohl unterschiedlich, als auch sehr ähnlich. Jeder hat seine Geschichte und somit unterschiedliche Ansichtsweisen. Sehr spannend fand ich es, wenn gewisse Situationen von beiden beschrieben wurden. Ach, wie unterschiedlich man Dinge verstehen kann. ;)

Die Kapitel sind gut unterteilt und geben an, wo sich die Person gerade aufhält. Nicht immer kreuzen sich die Wege von Lena und Roman und so kann man noch mehr Orte von der Welt bereisen.

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

WeltentaucherIn dieser Geschichte kommen die unterschiedlichsten Charaktere vor, und es dürfte auch keiner davon fehlen. Es gibt die nuttige, verwöhnte Zicke der Gruppe, auch einen Chaoten, den Geschäftsmann und die Schüchterne. Es ist alles mit dabei, wodurch sich auch gewisse Spannungen ergeben.

Der Charakter der Personen tritt mit der Zeit immer mehr heraus. Man lernt sie als Leser immer besser kennen, was mir auch sehr gut gefallen hat.

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

halber WeltentaucherSpannend war das Buch an sich jetzt nicht. Es war halt so angenehm zu lesen und es gab immer neues zu entdecken, was mich einfach neugierig auf die nächsten Kapitel machte. Natürlich war ich auch neugierig, wie sich die Sache mit Lena und Roman und den vielen anderen Personen entwickelt, aber richtige Spannung gabs nicht. Aber es ist halt auch ein unkomplizierter Sommerroman, von dem her komplett ok so!

Zwischendurch fand ich es dann ein bisschen langwierig. Natürlich ist immer was neues zu sehen und es passieren immer wieder neue Dinge, aber zwischendurch hat die Neugierde bei mir nachgelassen. Circa für 1-2 Kapiteln. Dann ging es wieder richtig los.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

WeltentaucherDer Schreibstil der Autorin ist wie schon die Idee an sich, locker flockig leicht. Ich schwebte über die Seiten. Also auch hier wieder, ideal zum entspannen für heiße Tage.

 

 

 

WeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherhalber Weltentaucher

 

 

 

 

 

Ich vergebe dem Buch 4,5 Weltentaucher, denn es hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Sommerbuch, das man immer wieder lesen könnte und ich werde mich sicher nächstes Jahr wieder darauf stürzen.

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Ein Kommentar zu „Rezension: Fernweh zum Glück

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