Rezension: Aurora Sea


Das Meer mit seinen unendlichen Weiten. Es gibt vieles, was dort noch nicht entdeckt wurde, und was wir uns nicht vorstellen können.  Und ich glaube es warten dort viele fantastische Wesen auf uns. Sei es ein leuchtender Fisch mit langen spitzen Zähnen und meinetwegen auch Stacheln überall am Körper. Warum auch nicht? Niemand kann beweisen dass es so etwas nicht gibt, aber natürlich kann auch niemand beweisen, das es solche Wesen wirklich gibt!

In den Weiten der Meere ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das hat sich wohl auch die Autorin Nadine Stenglein gedacht. Sie nahm das Meer, dachte an die Unendlichkeit, dachte an unvorstellbare Wesen, und machte daraus eine Liebesgeschichte mit unvorstellbaren Gefahren. Fischähnliche Wesen, man könnte auch sagen Meerjungfrauen und Meermänner. Vielleicht gibt es sie, vielleicht auch nicht. In diesem Buch gibt es sie auf jeden Fall! Und ich bin ein Mensch, der es liebt etwas Neues auf dem Silbertablett geliefert zu bekommen.

Natürlich denke ich wissenschaftlich, ich möchte ja auch in Zukunft mein Leben in diesem Bereich verbringen, aber warum eigentlich nicht? Wenn es die Wesen vielleicht nicht hier auf der Erde gibt, gibt es sie vielleicht irgendwo anders im Universum. Ich bin für vieles offen, deswegen hat mir das Buch von Nadine Stenglein auch so gut gefallen. Aus den Tiefen der Meere kommen Wesen, die von der Autorin liebevoll geschrieben wurden.

Man muss sich einfach auf so tolle Geschichten einlassen!

 


Autorin:
 Nadine Stenglein
Originaltitel: Aurora Sea
Verlag: Feelings
Seitenanzahl: 244
Preis Taschenbuch: 12,99€

 

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Vielen Dank an die liebe Autorin für dieses wunderbare Rezensionsexemplar! <3

 

Kurz zum Inhalt:

Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen!
Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen…

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherDie Autorin hat es geschafft die Welt an Land und die Welt im Meer zu verbinden. Das Meer wird zum Alltag von Emma und wird zur gefährlichen Bedrohung. Sie wohnt direkt am Meer und muss Angst davor haben. Das alleine finde ich schon richtig gut durchdacht. Das gibt dem Buch eine gewisse gute Bedrohlichkeit.

Die Autorinnen verbindet aber nicht nur diese beiden verschiedenen Lebensräume, sondern noch was ganz spezielleres: die reale und die übernatürliche Welt. Ich war am Anfang etwas skeptisch, wie sich diese Fantasie Welt im Wasser und die übernatürliche Wesen, Seelen von Verstorbenen, miteinander verbinden lassen. Die Autorin hat das geschafft diese vielen Welten harmonieren zu lassen und ich wurde überzeugt.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

WeltentaucherDie Geschichte erstreckt sich über einen weiten Zeitraum. Kann nicht mehr genau sagen wie lange, circa ein paar Wochen. Am Anfang des Buches werden zwischen den Kapiteln einige Tage ausgelassen. Diese werden dann im nächsten Kapitel zusammengefasst. Zum Beispiel: er hat sich in den letzten Tagen nicht mehr gemeldet etc.

Dann aber sind die Kapitel anschließend und es vergeht nicht mehr viel Zeit dazwischen. Das fand ich dann viel besser. Das ist Geschmackssache, aber ich mag die Geschichten lieber, wenn sie von hinten bis vorne beschrieben werden.

Für mich hätte das Buch auch länger sein können, denn die Geschichte hätte viel viel mehr hergegeben. Beispielsweise die Anfangsphase, als Emma von den Wesen erfährt, hätte meiner Meinung nach noch verlängert werden können, denn ich fand sie wirklich sehr gut. Die Geschichte ist halt sehr schnell auf den Punkt gekommen. Grundsätzlich auch wieder gut, denn zu lange sollte es dann auch nicht dauern. Hmmm…ich vergebe einen ganzen Weltentaucher. Es hat mir gefallen!

 

aurora sea2.PNG

3. Kriterium: Die Charaktere.

WeltentaucherDie Charaktere im Buch waren mir eigentlich alle sehr sympatisch. Doch die Autorin hat sich meiner Meinung nach mehr auf die Handlung konzentriert. Ich hätte mir zwischendurch mehr Gefühle gewünscht, um die Entscheidung der Person besser verstehen zu können. Die Hauptperson Emma war zuerst total unsicher und zwischendurch so mutig, was man gar nicht erwartet hätte. Das kam dann immer ein bisschen zu plötzlich, und ich hätte gerne erfahren, warum sie über ihren Schatten gesprungen ist. Klar, sie wollte dieser Person helfen, aber wenn man weiß, man wird vielleicht selber dabei sterben, sollte da schon ein innerer Konflikt sein. Das hätte ich gerne mehr gespürt.

Natürlich gibt es diese Wesen aus dem Meer, die die böse Seite des Buches übernehmen. Die fand ich natürlich nicht sympathisch, aber sehr gut beschrieben. Die Bösen fand ich böse genug. ;)

Ansonsten fand ich die Personen im Buch realistisch, bis auf die Fantasiewesen natürlich. Die Dialoge gefielen mir sehr und man konnte dadurch den Charakter der Person schon sehr gut erkennen. Beispielsweise Emmas Tante, die durch ihre Art und Weise sehr aus der Geschichte hervor gestochen ist. Ich fand ich spezielle Art sehr interessant, denn die Autorin hat es geschafft, sie als sehr liebevoll und ein klein wenig verrückt darzustellen. ;)

 

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 
halber WeltentaucherSpannend war das Buch absolut. Am Anfang, wo noch oft einige Tage übersprungen wurden, fand ich es jedoch noch nicht so packend. Ich hab nicht gleich in die Geschichte hinein gefunden, denn es passierte mir alles zu schnell, bzw. zu langsam. Verwirrt? ;)

Zu schnell, weil die Handlung zu schnell ihren Lauf nahm und eine Vorgeschichte locker möglich gewesen wäre, und zu langsam, weil eben von einem aufs nächste Kapitel ein paar Tage vergingen.

Dann aber begann die Spannung und ich konnte das Buch nicht mehr auf die Seite legen. Ich ärgerte mich, dass die Passagen dann so schnell vorbei waren, weil sie so gut waren. Die Autorin hat es geschafft, das Buch bis zum Ende spannend zu halten und bis zur letzten Seite den Leser auf die Folter zu spannend!

Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher. Die Spannung war da, aber ich hätte mir gewünscht, dass diese spannenden Passagen länger gewesen wären. Es ging zu schnell…

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

WeltentaucherDer Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Das Buch lässt sich leicht lesen und ich konnte gut darin abtauchen. Es ließ sich ein guter Lesefluss aufbauen und ich raste nur so über die Seiten. Es passierte sehr viel in diesem dünnen Büchlein und ich kann gar nicht glauben, was da alles drinnen Platz hat. ;) Einen Weltentaucher gibt es auch hier!

Mir ist nur eine  Kleinigkeit aufgefallen: die Autorin hat das Wort „ummandelt“ sehr gerne. ;) Es ist ein Wort das ich persönlich fast noch in keinem Buch gelesen habe, sehr sehr selten, und deswegen ist es für mich sehr heraus gestochen. Ich mag das Wort nicht so gerne, aber da geht’s ja jeden anders. ;)

WeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherWeltentaucherhalber Weltentaucher

 

 

 

 

 

Ich vergebe dem Buch 4,5 Weltentaucher. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen in dieses Buch einzutauchen und die Welt unter Wasser kennen zu lernen. Die Geschichte war sowohl rührend als auch düster, spannend und voller Liebe. Ich kann es sehr empfehlen. Ich freu mich auf jeden Fall auf Band 2! :D

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