Rezension: Geh nicht dorthin


Spekulationen über Spekulationen. Eine Verschwörungstheorie. Die gibt es ja immer, wenn was mysteriöses passiert. Vor allem, wenn es gleich so viele Tote gibt. Ein Ereignis, dass schockiert sowie skurril ist und mich mal stutzig werden lies. Aber warum nicht. Man kann ja nicht immer wissen, was auf der Welt passiert. Soll mir mal einer sagen, wieso es so nicht hätte passieren können! Eine Geschichte, deren Ende mir richtig gut gefallen hat.


Autor:
 Marc Pain

Originaltitel: Geh nicht dort hin
Seitenanzahl: 36
Preis E-Book: 1,99€

Verlag: neobooks Self-Publishing

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Vielen Dank an Marc Pain, für das Rezensionsexemplar!

 

Kurz zum Inhalt:

Eine Expeditionsgruppe kommt 1959 unter mysteriösen Umständen bei einer Wanderung ums Leben.

Was ist den sieben Männern und zwei Frauen zugestoßen?

Bis heute gibt das Unglück am „Djatlow-Pass“ einige Rätsel auf und konnte bislang nicht lückenlos rekonstruiert werden. Die Umstände der Tragödie werfen zahllose Fragen auf und die Theorien, rund um das Thema, reißen nicht ab.

 

1. Kriterium: Die Idee des Buches.

WeltentaucherDie Idee des Buches basiert auf einer wahren Begebenheit, dass heißt, diese Expedition hat es wirklich gegeben. Auch sind die Teilnehmer wirklich gestorben, ein Rätsel blieb es jedoch, wie diese ums Leben kamen. Der Autor hat diese Geschichte aufgegriffen und seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Eine erfundene Todesursache, die merkwürdiger nicht sein könnte. Man erwartet beispielsweise etwas so ähnliches wie das Monster von LochNess, aber dann kam es ganz anders…

Es gibt Spekulationen, was passiert ist, und der Autor hat sich diese als Vorlage hergenommen.

Ich finde die Idee, diese geheimnisvolle Geschichte auszuschmücken sehr gut. Vor allem weil man ja wirklich nicht die Ursache kennt, und deswegen so ziemlich alles möglich sein kann. Die Mischung mit Fantasy macht das dann doch sehr skurril und abenteuerlich…

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

halber WeltentaucherDas Buch umfasst relativ wenig Seiten, wodurch die Geschichte auch etwas zu kurz kommt. Meiner Meinung nach hätte die Story viel mehr Potenzial, und könnte hinaus gezogen werden. Jedoch hat auch eine Kurzgeschichte seine Vorteile. Ich mag es normalerweise überhaupt nicht, wenn Bücher abrupt enden, da könnte ich mir alle Haare ausreißen. Bei einer Kurzgeschichte wie dieser liebe ich jedoch genau das. Ein kurzen Ende, wie wenn man ein Buch zuschlägt. Zack. Das gefiel mir richtig gut!

Es gibt ein langes Vorwort, dass der Geschichte leider schon teilweise den Wind aus den Segel nimmt. Ich finde, man erfährt schon zu viel auf das man sich hätte freuen können. Natürlich soll es neugierig machen, was der Autor auch geschafft hat, aber trotzdem waren es mir zu viel Infos.

Noch eine Zusatzinfo: Das Vorwort wurde vom Autoren jetzt zum Nachwort gemacht. Weswegen sich meine Bedenken mit den zu vielen Infos erledigt haben. ;)

 

3. Kriterium: Die Charaktere.

WeltentaucherFür eine Kurzgeschichte finde ich die Charaktere passend. Man verbringt einige Zeit mit ihnen: wie in guten so in schlechten Zeiten. Passt hier ja eigentlich ganz gut, aber wohl eher die schlechten Zeiten. ;-) Sie sind jedoch allgemein schwer vorstellbar, außer dem Expeditionsleiter. Von ihm hatte ich ein genaues Bild im Kopf, was mir sehr gefiel.

Mit den Namen hatte ich meine Probleme. Ich merkte sie mir einfach nicht und brachte oft was durcheinander, aber dafür kann ja niemand was.

 

4. Kriterium: Die Spannung, bzw. ob das Buch mich gefesselt hat.

Die Spannung ist meiner Meinung da, jedoch geht sie leider zu schnell wieder weg. Es hätte wirklich mehr Spannung aufgebaut werden können, denn die Geschichte hat das absolute Potential dazu, und der Autor auch.Auch wäre es wahnsinnig toll gewesen, wenn es mich gegruselt hätte. Auch hier wieder: es wäre möglich, denn eigentlich sind diese Spekulationen bzw. die Todesursache wirklich sehr gruselig. Das hat leider gefehlt. Ich hätte mich gerne mit Gänsehaut in die Geschichte verirrt. Das fand ich schade.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

halber WeltentaucherDie Schreibweise gefiel mir sehr gut, vor allem die Gespräche der Personen untereinander. Die Dialoge bestanden aus sehr kurzen Sätzen, was mir in dieser Geschichte sehr gut gefallen hat. Es hatte etwas „kaltes“ an sich, was einem die Situation der Personen näher brachte.

Es lies sich sehr flüssig lesen und ich hatte die 38 Seiten in einer Stunde inhaliert. Ich glaube, dass der Autor die Geschichte noch viel mehr ausführen hätte können, denn, ich kann es nicht oft genug sagen, es hat Potenzial und ich liebe solche Verschwörungstheorien.

 

 

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Ich vergebe diesen kurzen Abenteuer 3 von 5 Weltentauchern. Vom Gefühl her, würde ich sogar 4 vergeben. Ich sag nur eins: „Geht nicht dort hin!“. ;-)

 

 

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2 Kommentare zu „Rezension: Geh nicht dorthin

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