Rezension: The Revenant


Michael Punkes Roman hat mich fasziniert. Ich war ja schon vom dazugehörigen Kinofilm begeistert und wollte unbedingt das Buch lesen, um noch mehr Details zu erfahren und die Geschichte erneut zu erleben. In gewisser Weise war es komplett anders wie der Film, was ich dann im Endeffekt richtig gut fand. Ein Abenteuer das unter die Haut geht und dem Leser mit auf eine Reise nimmt… 5 von 5 Herzen!!piperlogo
Kurz zum Inhalt:

South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.

Man sollte zuerst wissen, dass die meisten Dinge wirklich so passiert sind! Ein paar Personen wurden hinzugefügt, um die Geschichte lebendiger zu machen. Hugh Glass der vom Bären angefallen, alleine gelassen wurde und alleine ums überleben kämpfte. Eine Geschichte die gerade deswegen so berührend ist, weil sie wirklich so passiert ist. Ich konnte mich beim lesen total in diese Person hineinversetzten, weil mich dieses Schicksal so berührt hat. Ein Kampf ums Überleben, ein Wettlauf gegen den Tod im 19. Jahrhundert.

Dadurch das es eine wahre Gegebenheit ist, bekommt der Leser auch einige historische Fakten geliefert. Beispielsweise der Begriff „Bullboat“ hat mich sehr interessiert. Ein Boot aus Bisonhaut, wirklich total interessant.

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Jedes Kapitel ist mit einem Datum versehen. Das gefiel mir wirklich sehr gut, weil man sich gleich mehr darunter vorstellen konnte. Wie lange die Reise wirklich dauert. Das ist ja oft nicht so leicht, wenn man so dahin liest, verliert man schnell den Überblick, wie viel Zeit vergangen hätte sein können.
Der Schreibstil ist auch wirklich total spannend und mit vielen Details versehen. Als Beispiel nenne ich den Angriff des Grislybären. Je spannender und aufregender die Szene, desto detailreicher wird erzählt. Das ist wirklich sehr gut!

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Ich als Leser war nicht nur ein Beobachter, sondern war mittendrin im Geschehen. Ich fröstelte teilweise, wenn ich eisige Szenen las und fieberte mit, wenn er um sein Leben rannte.

Manchmal ging die Geschichte einfach so dahin, wenn halt gerade kein Kampf war, sondern die Charaktere einfach nur auf der Essenssuche waren. Hier ist es aber trotzdem interessant, WIE die Personen zu Essen gelangen. Der Einfallsreichtum hat die Spannung ersetzt.
Grundsätzlich war das Buch aber in meinen Augen überwiegend spannend bis zum Schluss und hat mich total gefesselt.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der auch den Film gesehen hat und sich erneut in die Geschichte vertiefen möchte oder einen jeden, der mehr über Hugh Glass und seinen Überlebenskampf erfahren möchte.

 

Hier könnt ihr euch das Buch um 9,99€ bei Amazon kaufen.

 

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2 Kommentare zu „Rezension: The Revenant

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