Rezension: Julia Jäger und die Macht der Magie


Die Idee von „Julia Jäger“ hat mir wirklich gut gefallen. Julia entdeckt ihre Gabe und lernt sie einzusetzen. Gleichzeitig wird sie Zeugin eines Unfalls, der anscheinend von ihren Klassenkameraden verursacht wurde. Sie und ihr neuer Freund werden da in etwas hineingezogen, was sie so nicht erwartet hätten.

Es ist hier zuerst anzumerken, dass es für die Zielgruppe eine schöne kurze Geschichte ist, die unterhaltet. Für ältere Leser wird es die höheren Ansprüche wahrscheinlich nicht erfüllen. (Weil die Geschichte auch teilweise zu unwirklich war. Zum Beispiel beim Polizeieinsatz) Ich bewerte das Buch also als Jugendliche!

Kurz zum Inhalt:

Julia Jäger besitzt die Fähigkeit der Telekinese. Sie versetzt Julia in die Lage, Gegenstände wie von Geisterhand zu bewegen. Mit ihrer Begabung rettet sie nicht nur dem Elftklässler Tim das Leben und zieht die Aufmerksamkeit des gut aussehenden Neuen in ihrer Klasse auf sich, sondern verstrickt sich auch noch in ein gefährliches Abenteuer. Tim ist im Besitz einer seltsamen Münze, die einen geheimnisvollen Mann auf den Plan ruft, der behauptet, dass man mit ihrer Hilfe die ganze Welt beherrschen könnte.

Die Idee des Buches fand ich sehr interessant! Durch die Gabe von Julia bekommt diese Geschichte was besonderes. Man bekommt als Leser ihre Bedenken und Ängste mit die mit dieser Gabe einhergehen. Das fand ich wirklich sehr interessant zu beobachten. Da denkt man auch selbst mal drüber nach, wie man so etwas GUT einsetzten kann und nicht eigennützig.

Der Text war wirklich schön flüssig zu lesen und es wurde ein schöner Lesefluss aufgebaut. Es war nicht kompliziert geschrieben, sondern recht einfache Sätze. Was mir in diesen Buch eigentlich gut gefallen hat. Die Sprache war ebenfalls sehr angenehm!
Der Schreibstil ist nicht sehr detailliert, man hat trotzdem ein gutes Bild des Gelesenen im Kopf. Beispielsweise werden die Personen nicht so beschrieben. Für die Zielgruppe (12-15 Jahre) ist das aber sicher gar kein Problem. Es ist mir selbst während dem lesen gar nicht so aufgefallen, erst danach.
Es lässt sich eine gewisse Entwicklung der Hauptperson feststellen. Zuerst kam sie mir wahnsinnig jung vor, weil sie durch ihre Gedanken nicht wie eine 16-jährige wirkte. Was zum Beispiel Jungs betrifft. Durch ihre Gabe wurde sie dann selbstbewusster. Diese Entwicklung ging sehr schnell, auch durch die Kürze des Buches, jedoch war sie vorhanden und cool mit anzusehen.
Die Spannung blieb bei mir leider aus. Am Ende hat sie mich dann kurz gepackt (das Ende fand ich wirklich sehr gut!!!), jedoch leider erst am Ende. Deswegen habe ich auch einen Stern bei meiner Bewertung abgezogen. Es war wirklich eine schöne Geschichte, die mich auch auf eine gewisse Weise gepackt hat nur eben nicht durch die Spannung.
Ich persönlich hätte dem Buch nur drei Herzen gegeben, weil für mich einfach die Spannung gefehlt hat ich gewisse Situationen gerne näher erklärt bekommen hätte. Indem Fall haben mir die Details gefehlt.
Das Buch ist wirklich eine schöne Geschichte, die den Leser in die Welt von Julia Jäger mitnimmt. Trotz meiner vielleicht nicht ganz so positiven Beurteilung, vergebe ich schlussendlich 4 Herzen. Da es für die Zielgruppe ein perfektes kleines Abenteuer ist! ;)

Hier bei Amazon erhältlich.

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