Interview mit dem Autor Robert Schwarz


Robert hat sich die Zeit für mich genommen, um mir meine Fragen zu ihm und seinen Büchern zu beantworten. Es waren wirklich interessante Antworten dabei. Ich wünsche euch viel Spaß beim stöbern!

Wie würdest du dich in wenigen Worten beschreiben?

Ich bin ein sehr neugieriger und humorvoller Mensch, was ich auch in meine Bücher mit einfließen lasse. Ich interessiere mich für Technik und diese elektronischen Gadgets. Als Informatiker passt das doch ziemlich gut. ;)

 

Welches Genre liest du am liebsten?

Ich lese viel Fantasy und Science Fiction, aber auch Krimis oder Horror Bücher. Seit ich schreibe, komme ich aber leider kaum noch zum Lesen. Muss leider gestehen, dass ich ein Buch oft nicht einmal fertig lese.

 

Hast du einen Lieblingsautor?

Da fällt mir sofort Michael Ende ein. Er ist auch mein großes Vorbild was das Schreiben anbelangt. Seine Figuren in „Die Unendliche Geschichte“ faszinieren mich einfach.

Auch mag ich Astrid Lindgren oder Ottfried Preußler sehr gerne. Da ich selbst im Kinderbuchbereich schreibe, ist für mich zum Beispiel „Pippi Langstrumpf“ sehr interessant. Von Michael Moorcock habe ich mich für meine Figuren inspirieren lassen.

Auch muss ich noch sagen, dass ich ein großer „Harry Potter“ Fan bin!

 

Hast du die Bibel gelesen?

Teilweise ja, aber nicht  von vorne bis hinten.

 

Wenn du eine Romanfigur treffen könntest, welche wäre das und warum?

Da fällt mir die Figur „Elric“ von Michael Moorcock ein. Elric hat eine besondere Eigenschaft, und zwar „saugt“ er seine Freunde aus. Das Treffen könnte also ziemlich gefährlich werden, aber es wäre einfach total interessant.

Von meinen eigenen Figuren würde ich gerne Kyra oder Horgard treffen.

 

In welchem Roman würdest du gerne als Figur auftreten?

Das ist schwierig. Da glaube ich „Die Welt der tausend Ebenen“ wäre schon ganz toll. Es geht um eine High Tech Zivilisation mit Lords die sich gegenseitig bekämpfen. Ich finde die Idee dahinter einfach klasse und es würde sicher interessant werden. Ich persönlich wäre dann einer dieser Lords, der sein eigenes Taschenuniversum besitzt. Das wäre schon ganz praktisch!

 

Woher nimmst du die Inspiration fürs Schreiben?

Wenn ich das wüsste, könnte ich viel Geld verdienen. War nur ein Spaß. Ich weiß es wirklcih nicht. Ich bin ein verrückter Typ, der sich für alles mögliche interessiert. Dadurch kommen mir hin und wieder Ideen, die ich dann auch umsetzen möchte. Ich lasse meine Erlebnisse auch gerne in die Bücher einfließen. Wenn ich zum Beispiel irgendwo ein Gebäude sehe das mir gefällt, kann das schon als Hilfsmittel dienen.

 

Wie bist du beim Schreiben?

Als Autor ist man ja der erste Leser des Buches und da kann es schon vorkommen, dass ich auch schmunzle. Ich baue ja bewusst Szenen ein, die nicht wirklich ernst gemeint sind, sondern dem Leser unterhalten soll.

Während dem Schreiben freue ich mich auch oft über eine gute Idee. Meistens aber ist es ein stilles vor sich hinschreiben. Die Geschichte spielt sich im Kopf ab, weswegen ich auch keine Hintergrundgeräusche brauche. Kein Radio oder sonst was. Das stört mich beim Schreiben. Ich lege dann immer wieder Pausen ein, denn sonst wird es mir zu anstrengend.

Man möchte ja seine Ideen auf dem besten Wege niederschreiben und jedes Kapitel mit Leben ausfüllen. Das ist für mich sehr wichtig, und so kann es passieren, dass ein ganzer Tag für eine Dialogszene drauf geht. Diese sollte so glaubwürdig wie möglich rüberkommen, denn der Leser soll ja nicht leiden.

Ich bin auch schon zu meiner Nachbarin gegangen und habe sie gefragt, wie sich eine Frau in einer gewissen Situation verhalten würde. Da meine Hauptfigur weiblich ist, ist das wirklich sehr hilfreich.

 

Weißt du von Anfang an wie deine Bücher ausgehen?

Ich plane jedes meiner Bücher einzeln indem ich ein Exposé anfertige. Das ist dann sozusagen mein roter Faden durch das Buch und daran halte ich mich auch. Mehr oder weniger. Die Geschichte soll sich ja während dem Schreiben auch noch entwickeln, weswegen auch öfters Abweichungen vorkommen oder die Figur ein Eigenleben entwickelt. Zwischendurch komme ich wieder auf neue tolle Ideen und ändere meine Planung. Aber genau das ist ja das Schöne!

 

Wie stehst du zu deinen Charakteren:

Meine Charaktere haben ja eine eigene Perönlichkeit, beziehungsweise steckt in jedem ein gewisser Charakterzug von mir. Sie sind teilweise sogar sehr nahe an mir dran. Man baut ein gewisses Verhältnis zu ihnen auf, weil man sich ja jahrelang mit ihnen beschäftigt. Deswegen vermisse ich sie auch nicht, wenn ich mal eine Zeit lang nicht zum Schreiben komme. Das Schreiben an sich jedoch, fehlt mir dann schon sehr.

Auch orientiere ich mich bei der Erfindung von Figuren oft auch an anderen Personen. Zum Beispiel habe ich in eine Figur Eigenschaften einer Bekannten einfließen lassen.

 

Lässt du jemanden deine Bücher lesen, bevor du sie veröffentlichst?

Band eins von „Die Endwin Chroniken“ wurde von vielen Testlesern gelesen. Habe das Skript ausgedruckt und ihnen zukommen lassen. Das Feedback habe ich dann vor der Veröffentlichung nochmal in das Buch einfließen lassen. Für den Start als Autor ist das sicher eine gute Sache und sollte man auf jeden Fall tun, bevor man sich an einen Verlag werndet. Mit der Zeit aber bekommt man eine gewisse Routine und man weiß, wie man etwas schreiben sollte. Deswegen benötige ich keine Testleser mehr.

 

Welche Person sollte dein Buch lesen?

Mich hätte sehr interessiert, was Michael Ende von meinen Büchern hält.

 

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