Rezension: Liebe auf drei Pfoten


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  • Autor: Fiona Blum
  • Preis: 12,99€ bei amazon (auch als ebook erhältlich)
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Page & Turner

 

Fiona Blum hat einen sehr schönen Roman geschrieben, der in Rom spielt und auch die Lebensart in dieser Stadt wiederspiegelt. Man erfährt einiges über die Arbeit in Rom, über die Stadtverwaltung, über das Essen, die Menschen und natürlich über die Lebensweise allgemein. Ein rund um Buch, das einem aber nicht nur die Stadt schmackhaft macht, sondern einem auch die Liebe zwischen Mensch und Tier näher bringt. Ein kleines Ereignis kann einen ganzen Schwall an Veränderungen auslösen, was einem diese kleine Geschichte zeigt.

Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt. So kann man in das Leben von Federica eintauchen, mit einer alten Katzendame durch die Straßen schlendern oder auch durch die Augen des dreibeinigen Katers Bruno sehen. Das hat mir besonders gut gefallen, denn so konnte ich mich in sie hineinversetzten.
Der allwissende Autor erlaubt auch Zukunftsvorhersagen. „Federica wusste nicht, dass dieses Ereignis alles verändern wird…“

Bruno die Straßenkatze hat schon sechs von seinen sieben Leben verloren und erlebt in dem Letzten noch mal das größte Glück. Federica pflegt den schwarzen Kater gesund. Dieser möchte nie wieder von ihrer Seite weichen und bringt so einen Stein ins Rollen. Man erlebt deswegen den Weg von Federica, wie sie soziale Kontakte knüpft. Das war schön mitzuerleben.

Schüchterne Frauen können sich sehr gut mit der Hauptperson identifizieren. Sie verbringt gerne Zeit alleine, wird schnell rot und hat Angst vor Menschen, weswegen sie die meiste Zeit mit lesen verbringt. Sie ist eine sympathische junge Frau, die ich von Anfang an gerne mochte.

Das Buch brachte mich des Öfteren zum weinen. Ich liebe Katzen und mir tut es im Herzen weh, wenn sich eine verletzt oder durch Menschen verletzt werden. Danach weinte ich nur mehr Freudentränen, weil mich das Buch so berührt hat. Und das soll was heißen, denn ich vergieße nicht oft Tränen bei einem Buch…

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Es lässt sich flüssig lesen und man kann sich voll auf die Geschichte konzentrieren. Einfach mal abschalten und mit Federica und Bruno einen Tag in der Bibliothek verbringen.

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